News: Die Ergebnisse beeindrucken jeden Spritzgießer

15.10.2018

Mit seinem Z-System für die partielle und zyklische Kavitäten-Temperierung begeistert der Thermodynamik-Spezialist hotset derzeit Werkzeugbauer, Spritzgießer und Designer in ganz unterschiedlichen Branchen. Denn wo immer es auf die Realisierung von  hochwertigen Oberflächen oder dünnwandigen Mikrostrukturen ankommt, eröffnet die High-Speed-Lösung aus Lüdenscheid völlig neue Perspektiven. Auf der Fakuma in Friedrichhafen informiert das Unternehmen in Halle B3 über den praktischen Einsatz seines Z-Systems beim Spritzgießen von Formteilen für Consumer-Industrie und Automobilbau.
Vor allem für Spritzgießer und Werkzeugbauer, die mit den Möglichkeiten ihrer bislang eingesetzten variothermen Temperiersysteme nicht zufrieden sind, lohnt sich ein Besuch des Messestands 3005 in Halle B3 auf der diesjährigen Fakuma. Denn hier präsentiert hotset erneut sein zukunftsweisendes Z-System für die gezielte partielle und zyklische Temperierung von Spritzgießwerkzeugen. Seit der Erstvorstellung im Herbst 2016 haben sich inzwischen etliche Anwender für den Einsatz dieser High-Speed-Lösung entschieden und damit die Oberflächenqualität ihrer Produkte erheblich verbessert. Selbst anerkannte Branchenexperten wie etwa Professor Paul Thienel lässt die Leistungsfähigkeit dieser Weiterentwicklung der bisherigen variothermen Werkzeugtemperierung nicht kalt. „Die Ergebnisse beeindrucken jeden Spritzgießer“, sagt der ehemalige Gründer und Geschäftsführer des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid, und meint damit vor allem „hochwertige Formteile mit exzellenten Oberflächen ohne Bindenähte und matte Höfe, wie sie beispielsweise im Automobilbau, in der Lichttechnik oder der Consumer-Industrie gewünscht sind“. Als weiteren Vorteil sieht Thienel, dass sich mit dem Z-System „besonders geringe Wanddicken realisieren lassen, so dass sich auch für die Herstellung von Mikrostrukturen und Miniaturbauteilen neue Perspektiven eröffnen“.

Hochdynamische Temperierung

Auf der Fakuma stellt hotset den Messebesucher sein Z-System als individuell maßgeschneiderte und einbaufertige Komplettlösung mitsamt der darauf abgestimmten Regeltechnik vor. Die Kavitäten der  Formwerkzeuge werden damit punktuell oder ausschnittsweise erwärmt und abgekühlt, wobei vor allem ein thermodynamischer Wert aufhorchen lässt: Die an der Werkzeugwand gemessene Heizrate von 60 Kelvin pro Sekunde. Andreas Filler, als Projektmanager von hotset immer federführend an der kundenspezifischen Auslegung des Z-System beteiligt, sagt dazu: „Dieser außergewöhnliche Leistungsparameter macht deutlich, dass es sich bei unserem System um eine hochdynamische High-Speed-Lösung handelt, die in sehr kurzen Zyklen sehr rasche Temperaturwechsel realisiert“.
Über diese Heizrate von 60 K/s (an der Kavitätsoberfläche) hinaus zeichnet sich das Z-System von hotset durch zwei weitere Effizienzvorteile aus. Erstens, die partielle Temperierung kleiner Massen ist mit nur geringen Wärmemengen möglich, wobei die thermische Isolierung innerhalb des Werkzeugs erfolgt. Zweitens, die Heizleistung kann durch eine sehr genaue Parametrierung nicht nur präzise auf die Form des Bauteils abgestimmt werden, sondern auch auf die speziellen Bedingungen des Produktionsverfahrens. Insgesamt begnügt sich das Z-System dabei nicht nur mit einem sehr geringen Energiebedarf, sondern eröffnet im Optimalfall sogar die Möglichkeit einer Reduzierung der Grundtemperatur des Werkzeugs. In der Praxis ergibt sich so ein Produktivitätsanstieg durch die Umsetzung schnellerer Spritzgießzyklen.

Werkzeugspezifisch und individuell

Hotset legt das Z-System stets individuell aus und liefert es als einbaufertige Lösung für das jeweilige Werkzeug. Es setzt sich aus mehreren Hard- und Software-Komponenten zusammen und wird – ähnlich einem Heißkanalsystem – in das Werkzeug eingesetzt. Andreas Filler erklärt: „Wir begleiten den Kunden von der Systemintegration über die Inbetriebnahme bis hin zur Anwenderschulung. Dieser Service gehört zum Produkt und stellt sicher, dass von Beginn an alles richtig läuft. Der Bediener muss beim Systemstart nur noch den Menüpunkten am Z-System-Touchscreen folgen.“
Mit dem Z-System bietet hotset den Spritzguss-Werkzeugbauern eine zukunftweisende Temperierlösung, mit der sie typische Oberflächenfehler an den Bauteilen (Bindenähte, matte Höfe) prozesssicher vermeiden und außerdem sehr dünne Wanddicken (partieller Dünnwandspritzguss) realisieren können. Im Übrigen hat sich in einigen der bisher umgesetzten Z-System-Projekten gezeigt, dass sich durch dessen Einsatz auch der Durchfluss der Gießmasse an konstruktiv bedingten „Nadelöhr-Stellen“ deutlich verbessern lässt. Warum diese Innovation aus Lüdenscheid außerdem die Variantenfertigung immer kleinerer Losgrößen unterstützen kann, auch das erfahren die Besucher der Fakuma auf dem Messestand von hotset in Halle B3 (Stand 3005).

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